Das Tagesgeld wurde so konzipiert, dass der Anleger maximale finanzielle Unabhängigkeit erreicht. Deshalb ist es keine Anlageform für eine lange Laufzeit. Wer sein Geld länger anlegen möchte, für den sind Alternativen, wie Fondsparpläne, Renten, Mischfonds oder auch das Festgeld zu empfehlen.
Beim Festgeld wird genau wie beim Tagesgeld eine bestimmte Summe angespart, die im Vorfeld festgelegt wird. Einlagen müssen nicht im drei- oder vierstelligen Bereich erfolgen. Während das Tagesgeld täglich bei trotzdem idealen Zinsen zur Verfügung steht, werden mit dem Festgeld die Ersparnisse für eine bestimmte Laufzeit, beispielsweise ein Jahr, festgelegt.
Wichtig ist, dass der Anleger bei der Steuer diese Anlageformen mit berücksichtigt, besonders hinsichtlich Sparer-Freibeträge. Hier hat schon mancher eine böse Überraschung erlebt.
Wer mit etwas weniger Zinsen lieber täglich an sein Geld kommen möchte, für den ist das Tagesgeld zu empfehlen. Aufgrund des Zinssatzes, der im Vergleich zu anderen Anlageformen mit einer längeren Vertragslaufzeit eher mager ist, ist das Tagesgeld ungeeignet für langfristige Geldanlagen.
Mit dem Festgeld kann man sein Geld zu günstigen Konditionen ab einem Monat lang festschreiben, empfehlenswert sind hier jedoch längere Laufzeiten. Wenn man also sein Geld nicht in absehbarer Zeit benötigt, kann man so von höheren Zinsen profitieren.
Wer natürlich höhere Zinsen erreichen möchte, für den empfehlen sich auf lange Sicht Festgeld Vereinbarungen oder aber Aktien-Mischfonds, Bausparverträge, Sparbriefe, Bundesschatzbriefe, Anleihen oder Aktien, da diese erst nach einer bestimmten Laufzeit hohe Zinsen abwerfen.
Fazit: Finanzielle Unabhängigkeit bei immer noch günstigen Zinserträgen sogar über 5 Prozent bietet das Tagesgeld. Mit höheren Zinseinnahmen bei längerer Laufzeit, punktet das Festgeld, wobei aber hier das Geld nicht mehr sofort zur Verfügung steht. Welche Möglichkeit der Einzelne nutzt, bleibt seinen finanziellen Möglichkeiten und seiner Geduld überlassen.
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